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Schnittschutzjacke: Klassen, Hersteller & geeignete Modelle

Bei dem Thema, dass eine Schnittschutzhose unweigerlich zu Arbeiten mit der Motorsäge dazu gehört, sind sich die meisten Menschen mittlerweile einig. Sie schützt vor gefährlichen Beinverletzungen, die gerade dann auftreten können, wenn die Kettensäge zum Schneiden von Brennholz verwendet wird. Allerdings sind auch die Arme und der Oberkörper gefährdet, wenn eine Motorsäge zum Einsatz kommt. Das gilt speziell dann, wenn das Sägeblatt in Höhe des Oberkörpers gehalten wird oder wenn zwei Menschen auf engem Raum zusammenarbeiten.

Im folgenden Stellen wir beliebte Modelle vor und stellen entscheidende Punkte für den Kauf vor.

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Schnittschutzjacke nach EN 381-5 Gr. L Gr. 54-56 Pfanner Schnittschutz Jacke Baumpfleger Klasse 1, Farbe:rot;Größe:M Schnittschutzjacke nach EN 381-5 Gr. XL Gr. 58-60 Feldtmann Schnittschutzjacke Schnittschutzjacke nach EN 381-5 Gr. S Gr. 46-48 Hitachi Schnittschutz Jacke Typ A L Schnittschutzjacke nach EN 381-5 Gr. M Gr. 50-52 Schnittschutzjacke Buche XL
Modell Schnittschutzjacke nach EN 381-5 Gr. L Gr. 54-56Pfanner Schnittschutz Jacke Baumpfleger Klasse 1, Farbe:rot;Größe:MSchnittschutzjacke nach EN 381-5 Gr. XL Gr. 58-60Feldtmann SchnittschutzjackeSchnittschutzjacke nach EN 381-5 Gr. S Gr. 46-48Hitachi Schnittschutz Jacke Typ A LSchnittschutzjacke nach EN 381-5 Gr. M Gr. 50-52Schnittschutzjacke Buche XL
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Preis

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Schnittschutzjacken für Profis & Privatanwender

Aufgrund der Gefahrenlage verzichten Feuerwehren oder Waldarbeiter nie auf einen Oberkörperschutz durch eine Schnittschutzjacke, wenn sie eine Motorsäge verwenden. Sie arbeiten in Steigern, beseitigen Windbruchschäden oder stutzen Bäume im Wald, wodurch es zu Verletzungen des Oberkörpers kommen kann. Waldarbeiter müssen allein wegen der Signalfarbe Orange eine Schnittschutz-Jacke tragen, damit sie auch bei schlechter Witterung schon aus großer Entfernung sichtbar sind.

Doch auch für den Privatgebrauch sind Jacken mit Schnittschutzeinlagen empfehlenswert, wenn Ihr mit der Kettensäge arbeitet. Sogar beim Zerkleinern von Brennholz kann es zu einem unvorhersehbaren Rückstoß kommen, durch den Ihr Euch schwerwiegende Verletzungen am Oberkörper zuziehen könnt. Zudem nutzen viele Privatanwender die Kettensäge, um Obstbäume im Garten zu stutzen. Wenn Ihr auf der Leiter oder auf einem Baum arbeitet, ist die Schnittschutzhose allein nicht in der Lage, Euch ausreichend zu schützen. An einer hochwertigen und zertifizierten Schnittschutz-Jacke führt dann kein Weg vorbei.

Welchen Schutz bieten Jacken?

Alle Schnittschutz-Jacken verfügen über einheitliche Schutzzonen. Sie schützen große Teile

  • der Brust,
  • der Arme,
  • des Rückens und
  • der Schultern.

Der Schnittschutz wird dabei auf dieselbe Weise realisiert wie bei Schnittschutzhosen: Oftmals ist schon der Oberstoff nicht griffig, sodass er von der Säge nicht leicht zerteilt wird. Im Inneren befinden sich dann die eigentlichen Schnittschutzeinlagen, die aus losen und reißfesten Fasern bestehen, um die Sägekette zu blockieren, sobald sie darauf trifft.

In erster Linie wird der Schutz dadurch gewährleistet, dass die Kettensäge blockiert. Vor anderen scharfen Gegenständen bietet die Jacke demnach keinen Schutz: Ein Messer etwa kann die Kleidung in der Regel problemlos durchdringen. Auch eine Schnittschutz-Jacke kann keinen absoluten Schutz vor Verletzungen bieten. Sie verhindert aber, dass es zu tödlichen oder lebensgefährlichen Unfällen sowie bleibenden Schäden durch die Kettensäge kommt. Mit Schutzkleidung kann es zwar zu tiefen Schnittverletzungen kommen, die aber in der Regel keine verheerenden Folgen haben.

Wie gut die Schnittschutz-Jacke Euch schützt, hängt natürlich davon ab, welcher Schutzklasse sie entspricht. Hierzu legt der Teil 11 „Anforderungen an den Oberkörperschutz“ der DIN EN 381 verschiedene Schutzklassen fest. Zudem wird hier definiert, wie groß der Schutzbereich mindestens sein muss. Unterschiedliche Formen wie bei Handschuhen und Hosen gibt es bei Schnittschutz-Jacken aber nicht.

Schutzklassen bei Jacken

Man unterscheidet bei Schnittschutz-Jacken die folgenden Schutzklassen:

  • Klasse 0 für Sägen mit einer Kettengeschwindigkeit von höchstens 16 Metern pro Sekunde
  • Klasse 1 für Sägen mit einer Kettengeschwindigkeit von höchstens 20 Metern pro Sekunde
  • Klasse 2 für Sägen mit einer Kettengeschwindigkeit von höchstens 24 Metern pro Sekunde
  • Klasse 3 für Sägen mit einer Kettengeschwindigkeit von höchstens 28 Metern pro Sekunde
  • Klasse 4 für Sägen mit einer Kettengeschwindigkeit von höchstens 32 Metern pro Sekunde

Helfer in Steigern, die selbst keine Säge führen, tragen meist Schnittschutz-Jacken der Klasse 1. Für professionelle Waldarbeiter oder Feuerwehren ist es besser, eine Schnittschutzjacke der Klasse 2, 3 oder 4 zu wählen. Allerdings solltet Ihr beim Kauf auch daran denken, dass eine höhere Schnittschutzklasse immer mit Einschränkungen bei der Beweglichkeit einhergeht. Die Jacken werden schwerer und steifer, sodass der Komfort auf der Strecke bleibt. Zu stark sollte Euch die Jacke auf keinen Fall behindern, da dann das Verletzungsrisiko wieder zunehmen würde.

Welche weiteren Funktionen sollten Schnittschutz-Jacken mitbringen?

Neben dem eigentlichen Schnittschutz gibt es noch ein paar weitere Funktionen, die eine gute Schnittschutz-Jacke mitbringen sollte. Welche Besonderheiten in Eurem Fall wichtig sind, hängt dabei vom angestrebten Einsatzzweck ab.

  • In diesem Zusammenhang ist in erster Linie die Farbe zu nennen: Der Großteil der Jacke sollte in einer Signalfarbe wie Orange gehalten sein. Das ist wichtig, damit Ihr auch bei trüber Witterung im Wald gut sichtbar seid. Auch das ist von hoher Bedeutung, um gefährliche Unfälle und Verletzungen zu vermeiden.
  • Praktisch sind Jacken, die mit einem Stretch-Gewebe ausgestattet sind. Dann ist das Obermaterial sehr dünn und elastisch, wodurch sich der Tragekomfort erhöht. Gerade im Sommer ist das ein großer Vorteil.
  • Dasselbe gilt für Lüftungsschlitze im Bereich der Achseln: Sie sorgen dafür, dass bei Bedarf Luft von außen eindringen kann, sodass ein Hitzestau vermieden wird. Im Winter hingegen werdet Ihr einen Kragen zu schätzen wissen, der Euch vor dem kalten Wind schützt.

Welche Jacken sind auch für den Sommer geeignet?

Wenn Ihr eine Schnittschutz-Jacke für den Sommer sucht, solltet Ihr ein leichtes Modell ohne zusätzliches Innenfutter wählen. Geeignet sind Jacken mit einem hohen Stretch-Anteil und einem atmungsaktiven Obermaterial. Dann passt sich die Jacke gut Eurem Körper an und lässt Luft an Eure Haut. Zusätzliche Belüftungsschlitze, die sich durch einen Reißverschluss öffnen lassen, sorgen für eine noch bessere Luftzirkulation.

Welche Jacken sind auch für den Winter geeignet?

Eine Schnittschutz-Jacke für die kalte Herbst- und Winterwitterung sollte mit einem wasserabweisenden Obermaterial ausgestattet sein. Das ist wichtig, damit Ihr trotz Regen und Schnee nicht nass werdet. Zudem verfügt eine Winterjacke im Idealfall über ein wärmendes Rückenfutter, das insbesondere den Nierenbereich angenehm warm hält. Tipp: Bei manchen Schnittschutz-Jacken könnt Ihr das Rückenfutter herausnehmen. Das ist praktisch, wenn Ihr die Jacke nicht nur im Winter, sondern auch in der warmen Jahreszeit nutzen möchtet. So verwandelt Ihr Eure Schnittschutz-Jacke im Handumdrehen in eine Sommerjacke, wodurch eine ganzjährige Benutzung gewährleistet ist.

Wann muss die Jacke durch ein neues Modell ausgetauscht werden?

Der Schnittschutz einer Schnittschutz-Jacke ist ebenso wie bei einer Schnittschutzhose nicht ewig haltbar. Seine Funktionalität wird durch Verschmutzungen, Harz, UV-Strahlung, Waschen und Trocknen herabgesetzt. Aus diesem Grund muss die Schnittschutz-Jacke regelmäßig ausgetauscht werden, um eine gleichbleibende Sicherheit zu gewährleisten. Haltet Euch hierbei unbedingt an die Angaben des Herstellers. In der Regel sollte die Jacke nach 12 bis 18 Monaten getauscht werden, sofern Ihr sie regelmäßig einsetzt.

Die Schnittschutzjacken werden in der Regel im Gestrüpp, in Bäumen und im Gelände getragen, sodass sie einiges mitmachen müssen. Deshalb ist es wichtig, die Jacke nach jedem Einsatz auf Risse und Beschädigungen zu überprüfen. Größere Risse dürfen keinesfalls repariert werden, da ein Nähen oder Kleben der Risse den Schnittschutz herabsetzen würde. Der Schnittschutz ist dann nicht mehr in der Lage, sich schnell genug um das Sägeblatt zu wickeln und es in kurzer Zeit zu stoppen. Beschädigte Schnittschutzjacken sollten keinesfalls länger getragen, sondern sofort durch ein neues Modell ausgetauscht werden.

Welche Hersteller sind beliebt?

Die folgenden Hersteller haben neben hochwertigen Schnittschutzhosen auch Jacken mit Schnittschutzeinlagen im Angebot:

Es lohnt sich immer, sich das Sortiment der Hersteller genau anzuschauen und die einzelnen Jacken miteinander zu vergleichen.

Welche Pflegehinweise sind für Schnittschutz-Jacken zu beachten?

Wenn die Schnittschutz-Jacke mit Dreck, Öl oder Baumharz verschmutzt ist, kann der Schnittschutz beeinträchtigt werden. Dann sollte die Jacke vorsichtig mit warmem Wasser gereinigt werden. Verzichtet auf ein starkes Schleudern in der Maschine, auf den Einsatz von Imprägnier-Spray und auf ein Trocknen im Trockner. Beachtet immer die genauen Pflegehinweise des Herstellers, bevor Ihr Eure Schnittschutzjacke wascht.