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Schnittschutzhosen bei Forstarbeiten: Mit Sicherheit arbeiten

Willkommen auf www.schnittschutz-hose.de – wir stellen Produkte und Tipps rund um die Sicherheit beim Umgang mit Motorsägen vor. Der Umgang mit Maschinen will gelernt sein, das gilt umso mehr, wenn es sich um eine gefährliche Kettensäge handelt, deren scharfe Glieder mit 15 bis 30 Metern pro Sekunde in Fahrt gebracht werden.

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Gefahren für Hobbygärtner und Forstarbeiter

Welches Verletzungspotenzial hier schlummert wird jedem schnell klar sein… Daher gibt es auch nicht die Option auf die Schnittschutzkleidung zu verzichten. Gerade für Hobbygärtner, die „nur mal schnell“ ein Ast absägen wollen, ist das Verletzungsrisiko besonders hoch. Denn ihnen fehlen die Übung im Umgang und das Verständnis für die Gefahr.

Erfahrene Forstarbeiter müssen hiermit natürlich bestens auskennen. Denn ein falscher Griff oder ein unbedarfter Schritt, bei laufender Kettensäge, kann das berufliche Aus bedeuten und schwere Verletzungen nach sich ziehen.

Know-How über den Umgang mit Kettensägen

Jedoch lassen sich die Auswirkungen eines Fehles im Umgang mit Motorsägen begrenzen und das fängt mit Know-How an.

  • So ist es zunächst mal wichtig zu wissen, wie man die Säge startet, hält und verwendet. Weiterhin muss sie immer in reibungslosem Zustand sein, gewartet und die Kette gewechselt werden.
  • Welche Schutzkleidung gibt es überhaupt und welche reicht für die genutzte Kettensäge aus und welche Bestimmungen sind relevant.
  • Weiterhin muss man sich in erster Hilfe auskennen, sodass man in einem Notfall schnell handeln kann und nicht in Schockstarre verfällt.

Schnittschutz Bestimmungen & Klassen

Für Kettensägen gibt es sogenannte Schnittschutzkleidung. Diese ist mit Schnittschutzeinlagen ausgestattet, deren Fasern beim Kontakt mit einer Säge, zum sofortigen Stillstand der Säge führen.

  • Die Schutzkleidung ist entsprechend geprüft und mit einem KWF-Siegel ausgestattet. Dieses bürgt für die Kleidung und zeichnet es als sogenannte Schnittschutzkleidung aus. Aber Kettensägen sind anders, die eine ist leistungsfähiger als die andere. Daher gibt es sogenannte Schnittschutzklassen, diese geben an, bis zu welcher maximalen Kettengeschwindigkeit die Schutzkleidung standhält.
  • Die Klassen sind von 0 bis 4 aufgegliedert und reichen von 16 Metern pro Sekunde, bis zu einer Kettengeschwindigkeit von 32 Metern pro Sekunde.
  • Neben den Schnittschutzklassen sind noch die Formen bei Schnittschutzhosen relevant. Die Form A schütz nur im vorderen Bereich. Was führ erfahrenden Waldarbeiter ausreichend ist. Die Form C bietet hingegen einen Rundumschutz, was sich besser für Hobbygärtner oder Berufsgruppen eignet, die seltener eine Kettensäge in die Hand nehmen.

Schnittschutzkleidung

Die Kleidung, die Forstarbeiten oder sonstigen Arbeiten mit einer Kettensäge verrichtet werden, reichen im wahrsten Sinne von Kopf bis Fuß:

Schnittschutzschuhe

Spezielle Schnittschutzschuhe schützen den Fuß nur Durchnässen, bieten Halt auf unebener Fläche und vermeiden das Eindringen eines Nagels in die Sohle. Aber noch viel wichtiger, es gibt sie auch mit Schnittschutz.

  • Gerade beim Entästen ist das Gefahrenpotenzial für die Füße hoch.
  • Bei Sicherheitsschuhen gibt es neben dem Schnittschutz noch eigene Schutzklassen, diese reichen von S1 bis S5 und geben ebenfalls Auskunft über die Schutzfunktionen der Schuhe (Mehr dazu bei Footector.de)
  • Es lohnt sich daher die Artikelbeschreibung genauer durchzulesen. Dort werden die einzelnen Schutzmerkmale mit Kürzeln angegeben.

Schnittschutzhose

Die Beine sind natürlich am gefährdetsten, denn sollte man mit der Kettensäge abrutschen, trifft man am ehesten das Bein.

  • Hier gilt es ein Modell zu wählen, das eine gute Passform hat und natürlich auch eine ausreichende Schnittschutz Klasse aufweist.
  • Gute Modelle werden unter anderem von Stihl, Husqvarna, Oregon oder Pfanner hergestellt. Jedoch ist die Auswahl breit und es gibt noch viele weitere namenhafte Hersteller.
  • Ob Latzhose oder Bundhose ist bei der Schnittschutzhose eher unwichtig und vor allem für den Komfort entscheidend.
  • Für den Sommer kann es sich ebenfalls lohnen ein leichtes Modell anzuschaffen, dass luftiger ist und mit Lüftungsschlitzen ausgerüstet ist.

Schnittschutzhandschuhe

Die Motorsäge wird mit einer Hand geführt, meist der rechten. Jedoch macht das die linke Hand umso anfälliger, in die Säge zu gelangen.

  • Daher sollten ebenfalls Schnittschutzhandschuhe getragen werden, insbesondere an der linken Hand.
  • Die Handschuhe werden ebenfalls über die Schnittschutzklassen ausgewiesen und lassen so auf ihre Schutzfunktion schließen.

Forsthelm

Der Kopf ist weniger anfällig für Schnittverletzungen, möchte man zunächst meinen. Jedoch kann sich die Säge mal verhaken oder man rutscht weg und schon hat man keine Kontrolle mehr und ist froh um den Forsthelm.

  • Weiterhin dienen Helm und Visier als Schutz vor Sägespäne und sonstigen Verunreinigungen, die ins Auge gelangen können.
  • Und was natürlich auch nicht zu vergessen ist, der Lärm. Gerade beim täglichen Einsatz im Forst, nehmen die Ohren Schaden durch die lauten Sägegeräusche. Die meisten Forsthelme sind mit Ohrschützern ausgerüstet.

Schnittschutzjacke

Die Schnittschutzjacke darf auch nicht fehlen, denn die Motorsäge kann auch am Oberkörper Schaden anrichten.

  • Gerade bei wenn mehrere Forstarbeiter gemeinsam arbeiten, besteht Gefahr, dass sie sich gegenseitig verletzen.
  • Auch Zusatzfunktionen können das Leben erleichtern, dazu gehören Lüftungsschlitze, eine auffällige Farbe sowie Stretch Gewebe.

Fazit

Wir hoffen, dass Ihr bei uns einen guten Einstieg in das Thema Kettensäge und Sicherheit findet. Wir versuchen die Informationen abzubilden, die Euch Tipps bieten und so die eine oder andere Schnittverletzung vermieden werden kann.

Mögen Eure Sägearbeiten sicher und ohne Verletzung ablaufen. Aber seid Euch immer über eines im Klaren: Fehler machen ist menschlich, daher sollte man nie ohne entsprechenden Schnittschutz-Ausrüstung zur Säge greifen.